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Elektronik

Raspberry Pi

Der Raspberry Pi ist ein günstiger Einplatinencomputer für Maker-Projekte, Heimserver, Smart Home und Bildung — mit Linux, GPIO-Pins und aktivem Community.

30. Mai 2026

Was ist der Raspberry Pi?

Der Raspberry Pi ist ein kreditkartengroßer Einplatinencomputer, der von der britischen Raspberry Pi Foundation entwickelt wurde. Er läuft mit Linux, kostet zwischen 10 und 80 Euro und eignet sich für alles — vom einfachen Lernprojekt bis zum vollwertigen Heimserver.

Welche Modelle gibt es?

Tipp

Wofür wird der Raspberry Pi eingesetzt?

Die häufigsten Einsatzbereiche im Maker- und Homelab-Umfeld:

  • Home Assistant — Smart-Home-Zentrale auf dem Pi 4 oder 5
  • Pi-hole — DNS-basierter Werbeblocker für das gesamte Heimnetz
  • Retro-Gaming — RetroPie oder Batocera für alte Spielekonsolen
  • Mediacenter — Kodi oder Plex-Client am Fernseher
  • Webserver / VPN — kleiner Heimserver für eigene Dienste
  • Lernprojekte — Programmieren mit Python, Elektronik mit GPIO

GPIO — Die Schnittstelle zur Elektronikwelt

Der Raspberry Pi hat einen 40-Pin-GPIO-Header. Damit kannst du Sensoren, LEDs, Displays und Motoren direkt anschließen. Im Gegensatz zu Mikrocontrollern wie dem ESP32 arbeitet der Pi mit 3,3V an den GPIO-Pins — 5V-Signale können ihn beschädigen.

Achtung

FAQ

Brauche ich Programmierkenntnisse für den Raspberry Pi?
Nein. Viele fertige Images wie Home Assistant OS oder RetroPie lassen sich ohne Programmierkenntnisse einrichten. Python-Grundlagen helfen aber bei eigenen Projekten.
Was ist der Unterschied zwischen Raspberry Pi und Arduino?
Der Raspberry Pi ist ein vollständiger Computer mit Linux-Betriebssystem. Arduino und ESP32 sind Mikrocontroller ohne Betriebssystem — besser für Echtzeit-Aufgaben wie Sensorauslesen.
Welches Netzteil brauche ich?
Der Pi 4 braucht ein USB-C-Netzteil mit mindestens 3A (15W). Für den Pi 5 empfiehlt die Foundation ein 5A-Netzteil (27W), besonders wenn Peripherie am USB angeschlossen ist.
SD-Karte oder SSD?
SD-Karten sind günstig, aber langsam und verschleißanfällig. Für dauerhaften Betrieb (z.B. Home Assistant) empfiehlt sich eine USB-SSD — deutlich schneller und langlebiger.
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