Was ist DNS?
DNS (Domain Name System) übersetzt lesbare Domainnamen wie digitalewelt.at in IP-Adressen wie 187.127.73.35. Ohne DNS müsstest du dir für jede Website eine Zahlenkombination merken. Dein Router, dein Betriebssystem und jede App nutzen DNS ständig im Hintergrund.
Wie funktioniert eine DNS-Abfrage?
Browser fragt lokalen Cache
Wurde die Domain kürzlich aufgelöst? Dann ist sie im Cache gespeichert und die Antwort kommt sofort.
Router-DNS antwortet
Dein Router (oder Pi-hole) prüft seinen Cache und leitet weiter wenn nötig.
Rekursiver Resolver
Dein ISP oder ein öffentlicher Resolver (8.8.8.8, 1.1.1.1) nimmt die Anfrage an.
Root-Nameserver
Der Resolver fragt einen der 13 Root-Nameserver nach dem zuständigen TLD-Server (.at, .com, .de).
Autoritativer Nameserver
Der Nameserver der Domain liefert die finale IP-Adresse.
Die wichtigsten DNS-Eintragstypen
DNS im Homelab: Pi-hole und lokale Auflösung
Im Heimnetz und Homelab hat DNS zwei wichtige Rollen:
Pi-hole — ein DNS-Server der Werbedomains blockiert. Alle DNS-Anfragen im Heimnetz gehen durch Pi-hole, Tracking- und Werbedienste werden einfach nicht aufgelöst.
Lokale DNS-Einträge — du kannst eigene DNS-Einträge für interne Dienste anlegen: nas.home → 192.168.1.50. So erreichst du dein NAS mit einem Namen statt einer IP-Adresse.